Zwei Wochen, ein großes Abenteuer und jede Menge neuer Eindrücke: 15 Schüler der zweijährigen Berufsfachschule (BFS2A) nahmen an einer Erasmus+ Gruppenmobilität nach Córdoba in Südspanien teil – und das Besondere daran: Die gesamte Reise wurde klimafreundlich mit dem Zug zurückgelegt.
Schon die Anreise war ein Erlebnis – quer durch Europa, mit vielen neuen Eindrücken und wachsender Vorfreude auf Spanien.
In Córdoba wurde es dann richtig spannend: Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Salesiano Berufskollegs arbeiteten wir in Programmierworkshops, tauschten Ideen aus und entwickelten neue Skills. Hier wurde schnell klar: Zusammenarbeit kennt keine Sprachgrenzen!
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf interkulturellen Erfahrungen. Wir beschäftigten uns intensiv mit dem Islam und dem Christentum in Europa und bekamen dabei ganz neue Perspektiven. Ein echtes Highlight war der Besuch bei einem Imam, bei dem wir nicht nur spannende Gespräche führen konnten, sondern auch gemeinsam das Fastenbrechen (Iftar) erlebten. Diese Begegnung war für viele ein besonderer Moment, der lange in Erinnerung bleiben wird.
Natürlich durfte auch das Erkunden berühmter Sehenswürdigkeiten nicht fehlen: Die Sagrada Familia in Barcelona und die wunderschöne Mezquita in Córdoba beeindruckten uns alle tief. In Diskussionsrunden mit verschiedenen NGOs konnten wir wichtige Themen aus erster Hand kennenlernen – zum Beispiel, wie die Zertifizierung von Halal-Produkten in Spanien funktioniert.
Auch die berufliche Zukunft unserer Schüler kam nicht zu kurz: Bei Besuchen von IT-Unternehmen wie IKNX bekamen sie interessante Einblicke in die Arbeitswelt und entdeckten mögliche Praktika und Karrierewege.
Neben all den Programmpunkten blieb auch Zeit für das, was eine Reise unvergesslich macht: gemeinsames Lachen, Tanzen und das Genießen des spanischen Lebensgefühls.
Dieses Erasmus+ Projekt war viel mehr als nur eine Reise: Es war eine einzigartige Mischung aus Bildung, Kultur, persönlichen Begegnungen und Zukunftsperspektiven.
Ein Erlebnis, das uns nicht nur fachlich, sondern auch menschlich weitergebracht hat – und das wir so schnell nicht vergessen werden!
Text und Fotos: Jutta Fiehe und Britta Kallius





